Rasenpflege im Herbst

Im Herbst benötigt der Rasen besondere Aufmerksamkeit. Wer ihn jetzt einfach nur so in den Winter entlässt, bekommt im nächsten Frühjahr die Quittung dafür: Braune Stellen, Moos und Unebenheiten sind die Folge. Aber wenn Sie unsere Tipps befolgen, wird Ihr Rasen den Winter ohne Probleme überstehen.

Rasenmähen im Herbst
Solange es geht, kann der Rasen wie im Sommer auch gemäht werden. Er darf nur nicht allzu nass sein, da dies sowohl dem Rasenmäher zusetzt, als auch den Rasen Schwierigkeiten macht. Wenn es nachts nicht zu kalt wird und das Gras noch wächst, sollte noch gemäht werden. Wir es allerdings besonders in den Nächten kalt und gibt es den ersten Frost, dann beginnt der Rasen seinen Winterschlaf. Nun sollten Sie Ihn ein letztes mal mähen. Dabei ist die Höhe wichtig. Der letzte Schnitt sollte rund einen halben Zentimeter kürzer sein als üblich. Eine Länge von etwa vier Zentimetern ist empfehlenswert. Lässt na ihn nämlich zu lang, drückt der Schnee im Winter die Grashalme nieder und in dem plattgedrückten Gras können sich besonders gut Pilze und Krankheiten ausbreiten. Das selbe Problem entsteht, wenn Sie abgeschnittenes Gras nicht entfernen (auch bei liegen gelassenem Herbstlaub der Fall).

Rasen vertikutieren
September ist der optimale Monat, um den Rasen aufzufrischen und dafür zu sorgen, dass er im nächsten Jahr wieder gesund und grün wächst. Befreien Sie ihn von Unkraut und Laub. An einem schönen, trockenen Tag (auf keinen Fall während der Frostperioden) sollte der Rasen gründlich vertikutiert werden. Das ist wichtig, um den Rasenfilz aus abgestorbenen Pflanzen und Unkräuter zu entfernen. So bekommt der Rasen wieder ausreichend Sauerstoff, Wasser und Dünger. Durch Vertikutieren beugen Sie Rasenkrankheiten vor und vermindern die Verbreitung von Moosen. Der Rasen sollte ca. 3 mm tief vertikutiert werden. Somit lüften Sie den Boden und erhalten eine saubere, dichte und gesunde Grünfläche. Zum Vertikutieren eignen sich praktische Kombisysteme, die ähnlich einem Rechen gezogen werden. Für größere Flächen gibt es Elektrovertikutierer oder Benzinmodelle.

Lichte Stellen reparieren
Beim Vertikutieren können ausgefranste Rasenflächen zum Vorschein kommen. Kleinere Lücken werden sich von selbst schließen, größere können Sie mit einer eigenen Nachsaat schnell ausbessern. Achten Sie allerdings darauf, dass Sie das richtige Saatgut verwenden.

Die richtige Herbstdüngung
Nach dem Vertikutieren sollten Sie Ihren Rasen einige Tage ruhen lassen und dann mit einer kleinen Extraportion Nährstoffe für den Winter kräftigen. Bei uns finden Sie spezielle Herbstdünger, die besonders viel Kalium, Eisen und Magnesium enthalten und so die Abwehrkräfte der Pflanzen stärken. Im Herbst sollten Sie auf keinen Fall stickstoffreichen Dünger verwenden. Stickstoff stimuliert das Pflanzenwachstum und ist daher für den Herbst ungeeignet. Diese letzte Düngung sollte vor dem letzten Mähen gemacht werden.

Rasenmäher winterfest machen
Nachdem der Rasen zum letzten Mal gemäht wurde, ist es sehr wichtig, den Rasenmäher zu reinigen. Im Winter können zudem Schneidemesser geschärft werden. Bei Benzinrasenmähern sollte der Benzin aus dem Tank geholt werden, das Getriebeöl sollte gewechselt und die Zündkerze gewartet werden.

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